NÖAAB: Wahlfreiheit sichern – Sonderschulen weiterhin unverzichtbar

NÖAAB Bezirksobfrau Margit Göll tritt für den Erhalt der Sonderschule ein

Bereits seit 2017 fordert der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) den Erhalt der Sonderschulen

 

Die aktuelle Diskussion rund um die Zukunft der Sonderschulen hat erneut an Fahrt aufgenommen. Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) spricht sich klar für den Erhalt dieses bewährten Bildungssystems aus und betont, dass Inklusion wichtig, aber nicht immer für alle Kinder geeignet ist.

 

„Es braucht sowohl inklusive Bildungsangebote als auch Sonderschulen – eine Einheitslösung wird den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder nicht gerecht“, betont Margit Göll.

 

Bereits 2017 setzte der NÖAAB mit einer Petition zum Erhalt der Sonderschulen ein starkes Zeichen, das von über 11.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern unterstützt wurde.

 

Auch Lehrkräfte und Eltern unterstreichen die Bedeutung der Sonderschulen: Kleinere Klassen, individuelle Betreuung und spezielle Förderangebote ermöglichen bessere Lernbedingungen für Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf.

 

Der NÖAAB fordert daher den Erhalt und die Weiterentwicklung der Sonderschulen, den gezielten Ausbau inklusiver Modelle sowie die Sicherstellung der Wahlfreiheit für Eltern.

 

„Inklusion muss funktionieren – dafür braucht es ausreichend Personal und geeignete Rahmenbedingungen. Deshalb setzen wir uns weiterhin für ein duales Bildungssystem ein“, so Göll abschließend.