„Niederösterreich ist gemessen an Anzeigen pro Kopf - hinter dem Burgenland - das zweitsicherste Bundesland. Im Jahr 2017 ist die Kriminalität im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent gesunken, das ist der zweithöchste Kriminalitätsrückgang im Vergleich zu allen Bundesländern. - Die Kriminalität in Niederösterreich befindet sich auf einem Tiefststand. Gleichzeitig gibt es immer mehr aufgeklärte Fälle. Die Aufklärungsquote wurde gesteigert und erreicht mit 50,8 Prozent einen Höchstwert“, hebt VPNÖ-Sicherheitssprecher und 2. Landtagspräsident Gerhard Karner die hervorragende Arbeit der NÖ Polizistinnen und Polizisten hervor. „Das eine sind die Jahreszahlen, die immer wieder von regionalen Gegebenheiten abhängig sind – entscheidend ist sicherlich der Langzeittrend. Im Bezirk Gmünd konnten wir seit 2013 einen Kriminalitätsrückgang von 8,5 Prozent bei den angezeigten Fällen verzeichnen. Ebenfalls positiv entwickelt sich die Aufklärungsquote, im Jahr 2017 wurden 58,2 Prozent aller Anzeigen aufgeklärt“, ist LAbg. Margit Göll erfreut. Hier sieht man, dass das Miteinander von Polizei, Land und Gemeinden aber auch von Bürgerinnen und Bürgern funktioniert – wo es Brennpunkte gibt, wird durch Schwerpunktsetzungen gegengesteuert“, betonten Göll und Karner einhellig. Während in besonders sensiblen Bereichen sehr gute Zahlen verzeichnet werden – Einbrüche Minus 8,1% - KFZ Diebstähle Minus 3,4% und Gewaltdelikte Minus 7,5% - stiegen landesweit Delikte im Internetbereich. „Cyberkriminelle schlugen im Vorjahr landesweit rund 2.800 Mal zu, ein Plus von 23,4%. Allen voran geht es um Internetbetrug aber auch Schadsoftware und Erpressungstrojaner nehmen stark zu. Vielfach fehlt es an regelmäßigen Systemupdates und Virenschutzprogrammen. Deshalb sind bereits in allen Bezirken spezialisierte Cyber-Cops aktiv, landesweit insgesamt 60“, informiert Karner.
In den letzten 4 Jahren: Kriminalität im Bezirk Gmünd um 8,5 Prozent gesunken
Karner/Göll: Bereits in allen Bezirken Cyber-Cops aktiv
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