Plan für Ausbau der Landesberufsschule präsentiert: 16 Millionen Euro für Um- und Ausbau der Landesberufsschule Schrems

Bei der Planpräsentation, v.l.n.r.: Schulqualitätsmanager Mag. Rudolf Toth, GR Tobias Spa-zierer, LAbg. Margit Göll, LR Christiane Teschl-Hofmeister, Leiterin d. pädagogischen Dienstes in der Bildungsdirektion NÖ Doris Wagner MEd, BEd, Direktorin Karin Preißl-Stubner, NR Martina Diesner-Wais, Dir.-Stv. Franz Glaser;

Beste Rahmenbedingungen für Ausbildung schaffen

„Um beste Rahmenbedingungen für die Ausbildung in der Landesberufsschule Schrems zu schaffen, werden ab dem Sommer 2019 insgesamt 16 Millionen Euro investiert“, erklärt LR Christiane Teschl-Hofmeister bei ihrem Besuch in der Landesberufsschule Schrems.

 

„Damit werden in den kommenden Monaten die Strukturen für einen zukunftsorientierten, modernen Unterricht und für zeitgemäße altersadäquate Unterbringungsmöglichkeiten weiter ausgebaut“, so die Direktorin der LBS Schrems, Karin Preißl-Stubner.

 

Letzte Woche wurden gemeinsam die Pläne für den Ausbau präsentiert. Die Investitionen, gerade in die berufsbildenden Schulen, sind von zentraler Bedeutung für die Zukunft des Landes: „Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften steigt ständig. Daher ist es wichtig junge Talente bestmöglich zu fördern, denn sie sind mit ihrem Know-How für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes entscheidend“, so NR Martina Diesner-Wais bei der Präsentation der Pläne.

 

Das Schulgebäude der LBS Schrems wird einer notwendigen Teilsanierung und Modernisierung unterzogen, freie Flächen werden der schulischen Nutzung zugeführt. Vorgesehen ist weiters die Errichtung eines zeitgemäßen Schülerheimes mit 132 Betten in modernen Wohneinheiten mit vorgelagerten Sanitäreinheiten. Zur Verbesserung des Raumklimas werden die Räume mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Der Wirtschaftstrakt (Speisesaal samt Küche und Wirtschaftsräume) soll in den Schülerheimneubau integriert werden, wodurch es zu einer funktionellen Entflechtung zwischen Schul- und Schülerheimbetrieb kommt. Mit dem Schülerheimneubau wird auch eine barrierefreie Erschließung umgesetzt und ist es die Herstellung eines direkten Anschlusses an das bestehende Schulgebäude vorgesehen. Dadurch wird auch die Nutzung des Schulgebäudes wesentlich optimiert und die Außenanlagen entsprechend adaptiert.

 

LAbg. Margit Göll ist überzeugt: „Mit dem beschlossenen Um- und Ausbau der Schule gehen wir einen weiteren Schritt in der qualitativen Entwicklung unserer Landesberufsschulen. Denn wir wissen, hochwertige Ausbildung kann nur im modernen Rahmen geschehen. Wir setzen damit auch ein wichtiges Zeichen für den Bezirk Gmünd“.